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Neurofeedback |
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Neurofeedback ist eine seit ca 30 Jahren bestehende Therapieform. Sie wurde in den USA entwickelt und findet derzeit auf der ganzen immer mehr Anwender. Es handelt sich hierbei um eine wissenschaftlich anerkannte Methode, welche mit den Rückmeldungen (Feedback) aus dem Gehirn (Neuro) arbeitet. Jeder Mensch produziert verschiedene Hirnwellenfrequenzen, die sein Befinden, sein Verhalten, seine kognitive, physische und psychische Leistungsfähigkeit bis hin zum “Wachheitszustand” und Schlaf beeinflussen. Wo wird Neurofeedback angewandt?
Im Zuge langjähriger Erfahrungen haben sich die Anwendungsbereiche enorm erweitert. Neurofeedback wird inzwischen unter anderem erfolgreich eingesetzt bei: Ausbildung und Inhalte
Die Ausbildung wird mit den anwenderfreundlichsten Neurofeedback-Systemen stattfinden (Neuroamp, Brainmaster). Für ein praxisnahes Training stehen ausreichend viele Geräte zur Verfügung. Die Ausbildung orientiert sich an den Richtlinien der Society of Applied Neurosciences (SAN) und dem Biofeedback Certification Institute of America (BCIA). Inhalte: Thomas Feiner Ergotherapeut Neurofeedbacktherapeut Die Ausbildung findet an verschiedenen Veranstaltungsorten statt, bitte fragen Sie bei den jeweiligen Veranstaltern, bzw. dem Dozenten selbst nach. Folgende Anmeldeformen werden vom Veranstalter akzeptiert: Weitere Informationen finden Sie unter: |
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Neurofeedback - eine Alternative? (Ein Artikel von Thomas Feiner)Biofeedbackmethoden, wozu auch das Neurofeedback gehört, haben mittlerweile einen festen Platz bei der effektiven Behandlung einer Vielzahl von Symptomen und Erkrankungen. Es ist ein seriöses Verfahren und weit mehr als nur eine Alternative. Die Wissenschaft erforscht seit Jahrzehnten die Möglichkeiten. Das Ergebnis jahrelanger Forschung ist: Biofeedback ist wirksam - und das auch in Langzeituntersuchungen! Neurofeedback und Biofeedback, was ist das eigentlich?Im Prinzip macht jeder Mensch Biofeedback schon beim Laufen lernen. Durch die Wahrnehmung unserer Sinne spüren wir eine falsche Bewegung und gewinnen so sukzessive immer mehr an Sicherheit, indem wir durch die Rückmeldung ungünstiger Bewegungen und Haltungsmuster eine stete Verbesserung hin zu optimierter Anpassung vornehmen können. So meldet z.B. der Gleichgewichtssinn eine ungünstige Position der Achse des Körpers, wenn dieser plötzlich in eine veränderte Lage gerät. Normalerweise tritt nun in Verbindung mit anderen Sinnen eine schnelle Korrektur der Haltung des Körpers ein. Ein anderes Beispiel für das eigene Biofeedback: Reicht z.B. die Kraft der Handmuskulatur nicht aus, um ein Glas zu heben, spüren wir dies, indem uns das Glas wieder aus der Hand gleitet. Erhöhen wir deshalb die Kraft der Muskeln, die hierfür zuständig sind Muskelaktivität, halten wir das Glas nun fest in der Hand. Wir nehmen so aktiv Einfluss auf unser Verhalten, weil wir die Parameter der nötigen Programme entsprechend kennen und einstellen können. Viele Vorgänge in unserem Körper lassen aber keine bewusste Steuerung und Einflussnahme zu. Viele andere Vorgänge, wie z.B. das Vorhandensein unserer Gehirnwellen, lassen sich nicht einmal durch unsere Sinnesorgane wahrnehmen. Dadurch wissen wir auch nicht ob und wo unser Gehirn zu viel oder zu wenig Gehirnwellen produziert. Es ist bekannt, dass Depressive Menschen oftmals linksfrontal zu viel Alpha-Frequenz produzieren. Jedoch niemand spürt dies und niemand weiß, wie er die Aktivität von Alphawellen in diesem Hirnareal unterdrücken soll, um seinen Zustand zu verbessern. Uns fehlt schlicht dazu die Wahrnehmung, weil auch die entsprechenden Sinnesorgane nicht vorhanden sind. Jedoch hat die technische Entwicklung in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, die es ermöglicht, Hirnwellen sichtbar und damit auch beeinflussbar zu machen. Da nun auch unsere Sinne beteiligt sind, können Lernprozesse eingeleitet werden, die ein gezieltes Verändern einer Regulationsstörung herbeiführen können. Die Geschichte des NeurofeedbackWie viele Erfindungen, die von Menschen erdacht wurden, so ist auch das Neurofeedback dem Zufall zu verdanken. Jedoch waren hierfür zunächst die Entdeckung der Wellenaktivität des menschlichen Gehirns nötig. Hans Berger war in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts der Erste, der mittels eines von ihm entwickelten „Elektroenzephalographen“ die rhythmische Aktivität der Alpha-Wellen ausfindig machte. Erst in den sechziger Jahren kam es jedoch durch die Experimente von Joe Kamya zu ersten Anwendungen von Neurofeedback. Es war jedoch Barry Sterman, welchem der Ruhm zusteht als erster die positive Wirkung von Neurofeedback erforscht zu haben. Als er gerade an Katzen deren sensomotorischen Rhythmus (SMR) erforschte und diesen auch an ihnen trainierte, bekam er von der NASA den Auftrag ein der Treibstoffgemisch der Raketenforscher auf dessen Wirkung in Bezug auf epileptische Anfälle zu untersuchen. Die Katzen, diesem Stoff ausgesetzt entwickelten meist schon nach kurzer Zeit typische Anzeichen epileptischer Hirnaktivität. Nicht so jene Katzen, die vorher SMR-Training erhielten. Sie waren um ein Vielfaches resistenter und beinahe immun gegenüber diesem für das ZNS schädlichen Einfluss. Der Lernprozess beim Neurofeedback
Ziel des Neurofeedback Gehirne sind in Ihrer Komplexität wundervolle Instrumente. Sie ermöglichen uns Flugzeuge zu bauen, den Genuss eines spannenden Buches, sowie die Freude über die schönen Dinge des Lebens. Aber dieses Hi-Tech-Organ scheint auch seinen Preis zu haben. Es ist anfällig gegenüber einer Vielzahl von Störungen, und es kann darauf sehr empfindlich reagieren, wie dies immer wieder deutlich beim Phänomen Stress hervortritt. Wobei wirkt Neurofeedback? Neurofeedback versteht sich als eine Art Regulationstherapie des Gehirns. Wo kann ich mich ausbilden lassen?
www.neurofeedback-info.de |
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